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Ende April sind 60 delegierte Mitglieder und Gäste der GdS-Jugend aus ganz Deutschland nach Magdeburg angereist. Ihr Ziel: beim Gewerkschaftsjugendtag neue Wege beschreiten, wichtige Entscheidungen zur Jugendarbeit in der GdS treffen und dabei auch frische Impulse für die gesamte GdS setzen.

Anfang Februar hatte der bisherige Bundesjugendleiter Konstantin Herbst den Gewerkschaftsjugendtag 2024 im Gleichklang mit dem folgenden GdS-Gewerkschaftstag nach Magdeburg einberufen. Konstantin Herbst war es auch, der den Gewerkschaftsjugendtag am 24. April um kurz nach neun Uhr in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt eröffnete.

 

Grußworte der Gäste

Der GdS-Bundesvorsitzende Maik Wagner betonte in seinem Grußwort die Bedeutung engagierter Jugendarbeit der amtierenden Bundesjugendleitung und zeigte sich erfreut über die große Anzahl junger Delegierter, die anwesend waren. Gewerkschaftsarbeit spiele eine große Rolle, weshalb er die Delegierten des Gewerkschaftsjugendtages ermutigte, sich weiterhin aktiv einzubringen.

Anschließend wandte sich der Vorsitzende der dbb-Jugend Matthäus Fandrejewski an die Delegierten und sprach den Wunsch aus, noch mehr aktive Beteiligung der GdS-Jugend an der Arbeit des dbb und seinen Arbeitsgruppen zu erfahren. Fandrejewski unterstrich dabei die Bedeutung ihres Engagements für die Zukunft der „Gewerkschaftsfamilie“ des dbb und ermutigte sie, ihre Ideen und Visionen kon­struktiv einzubringen, um gemeinsam positive Veränderungen herbeizuführen.

Sodann wurden Marc Westhöfer und Tom Kunert als Leiter der Versammlung gewählt, womit sie die Verantwortung für die Einhaltung der Tagesordnung beim Gewerkschaftsjugendtag übernahmen. Mit ihrer gewohnten Kompetenz haben die beiden die Delegierten des Gewerkschaftsjugendtages durch die Veranstaltung geführt. So lag es auch in ihrer Zuständigkeit, den Delegierten die Entlastung der ausscheidenden Bundesjugendleitung vorzuschlagen, die einstimmig angenommen wurde.

 

Neuwahlen der BJL

Die Wahlen zur neuen Bundesjugendleitung (BJL) sind wie schon beim Gewerkschaftsjugendtag 2019 wieder mittels elektronischer Abstimmung durchgeführt worden. Dabei hat eine Wahlkommission, bestehend aus Konstantin Herbst, Pauline Bernecker und Bianca Zuther, die ordnungsgemäße Durchführung der Wahlen überwacht.

Als einziger Kandidat wurde Leon Hitzer von den Delegierten mit großer Mehrheit zum neuen Bundesjugendleiter gewählt. Die Wahl der vier stellvertretenden Bundesjugendleiter(innen) gestaltete sich spannender – von insgesamt fünf Kandidat(inn)en setzten sich im ersten Wahlgang Felizitas König, Michelle Heger, Anika Gutsch und Thies Kammann durch.

Mit Leon Hitzer als Bundesjugendleiter und Thies Kammann als stellvertretendem Bundesjugendleiter kann die neue BJL bereits auf Erfahrungen aus der vorherigen Amtszeit zurückgreifen. Durch die Wahl der drei neuen stellvertretenden Bundesjugendleiterinnen erhält die Bundesjugendleitung zusätzliche frische Impulse.

Unter großem Applaus der Anwesenden sind der bisherige Bundesjugendleiter Konstantin Herbst sowie Bianca Zuther und Tom Kunert als stellvertretende Bundesjugendleiter(in) aus ihren Ämtern verabschiedet worden. Danach standen die Delegierten vor der Aufgabe, über Anträge der BJL an den Gewerkschaftsjugendtag und den Gewerkschaftstag der GdS zu entscheiden.

 

Nach dem Gewerkschaftsjugendtag in Magdeburg ist die GdS-Jugend wieder gut aufgestellt. Die neue Bundesjugendleitung geht mit viel Schwung in die zweieinhalbjährige Amtszeit, die jetzt vor ihr liegt.

Leon Hitzer